» GMS Pfeffenhausen Root. » Jaworzyna Slaska.

Jaworzyna Slaska

Termine

  • 10.02.12Projekttag: Für eine Welt, die für alle funktioniert! Initiative Black&White; Trommeln, Tanzen, Singen, Powerpointvortrag
  • 14.02.12Valentinsrosenaktion der Schülermitverwaltung
  • 17.02.12Zwischenzeugnisse
  • 20.02.12Frühjahrsferien
  • 28.02.12Pilotprojekt: Klassische Musik für Schüler , Kulturstiftung München in Zusammenarbeit mit isb, Bayern
 

Jaworczyna Slaska ist eine Stadt in Polen

in Niederschlesien. Sie liegt zwischen Breslau und Jelenia Gora und gehört zum Landkreis Swidnica (Schweidnitz).

Seit dem Jahr 2001 besteht die Gemeindepartnerschaft Pfeffenhausen – Jaworczyna Slaska..

Seit dem jahr 2002 findet jährlich ein Schüleraustausch der Volksschule Pfeffenhausen (jetzt: Mittelschule) mit dem Gimnazium Nr. 1 in Jaworczyna Slaska statt.

Das polnische Schulsystem

Bei unserer Partnerschule Gimnazjum Nr 1 handelt es sich nicht um ein Gymnasium in unserem Sinne.

Das polnische Schulsystem sieht keine Aufteilung unterschiedlich begabter Kinder auf verschiedene Schulformen, wie Gymnasium, Realschule oder Haupt- bzw. Mittelschule nach der 4. Klasse vor. Die Kinder werden bis zum Alter von 16 Jahren gemeinsam unterrichtet.

Nach der sechsstufigen Grundschule (szkoła podstawowa, 7. bis 13. Lebensjahr), folgt das für alle Schüler verpflichtende dreijährige Gymnasium (Gimnazjum, entspricht in etwa dem deutschen Sekundarbereich I/Mittelstufe). Der Besuch von Grundschule und Gimnazjum ist für alle polnischen Schüler verpflichtend. Die Schulpflicht endet nach 9 Jahren.

Nach dem Gimnazjum haben die Schüler unter anderem die Möglichkeit auf dem dreijährigen Lyzeum das Abitur mit Hoschschulzulassung zu erreichen, in eine berufliche Ausbildung zu wechseln oder eine Berufsschule zu besuchen, die eine Facharbeiterausbildung vermittelt und meist zwei bis drei Jahre dauert.

 

Besuch aus Polen an der Volksschule 2011

Neun Jahre deutsch-polnische Schülerbegegnung mit „Gimnazium Nr. 1“ in Jaworczyna Slaska

 

Seit nunmehr 9 Jahren findet jährlich ein Schüleraustausch zwischen der Volksschule Pfeffenhausen und der Partnerschule Gimnazjum Nr. 1 in Jaworczyna Slaska statt.

Bei unserer Partnerschule Gimnazjum Nr 1 handelt es sich nicht um ein Gymnasium in unserem Sinne. Genau wie das amerikanische Schulsystem sieht auch das polnische keine Aufteilung unterschiedlich begabter Kinder auf verschiedene Schulformen, wie Gymnasium, Realschule oder Hauptschule nach der 4. Klasse vor.

Die Kinder werden bis zum Alter von 16 Jahren gemeinsam unterrichtet. Dass dieser Schüleraustausch bereits so lange besteht ist mit ein Verdienst des verstorbenen Rektors Franz Xaver Dürrmeier, dem die deutsch-polnische Schülerbegegnung sehr am Herzen lag und der viele gegenseitige Schüler- und Lehrerbesuche organisierte. Seit Montag sind 15 polnische Schülerinnen und Schüler zusammen mit 4 Begleitpersonen an der Volksschule Pfeffenhausen zu Gast.

Die polnischen Gäste sind bei Schülereltern untergebracht, um so den Alltag ihrer bayerischen Freunde zu erleben.

Begrüßt wurden die Gäste am Montagabend von Konrektorin Gabriele Lechner und Partnerschaftsbeauftragten Max Popp. Bürgermeister Karl Scharf ließ es sich nicht nehmen die Gäste am folgenden Tag im Rathaus zu empfangen.

Natürlich stand auch ein reichhaltiges Besichtigungsprogramm auf dem Plan. So waren die Kinder in Landshut, wo sie im Rathausprunksaal viel über die polnische Königstochter Jadwiga und die Landshuter Hochzeit erfuhren.

Die Jugendlichen besuchten auch die Landeshauptstadt München. Großes Interesse weckte die Allianz-Arena, der Olympiapark, das BMW-Museum und die Münchner Innenstadt. Die Befreiungshalle in Kelheim, eine Schifffahrt durch den Donaudurchbruch nach Weltenburg und der Besuch des Hundertwasserturms in Abensberg waren weitere Höhepunkte.

Den Freitag verbrachten die Jugendlichen an der Volksschule, um an einem gemeinsamen Kunstprojekt zu arbeiten. Am Abend fand ein Abschlussgrillfest statt. Junge Menschen in einem zusammenwachsenden Europa brauchen Begegnung um sich gegenseitig kennen lernen zu können.


Vor allem unsere Kinder sind durch diese freundschaftlichen Begegnungen und neuen Erfahrungen mit in der Lage, ein neues Europa ohne Grenzen und Misstrauen aufzubauen.


Dies gilt in besonderer Weise für Deutsche und Polen, deren Geschichte miteinander auch äußerst leidvolle Phasen beinhaltet. Als Beispiel dient dabei der Wandel im deutsch-französischen Verhältnis, das sich zu einem von Achtung getragenen freundschaftlichen Miteinander entwickelt hat.

Internationalen  Schülerbegegnungen kommt eine große Bedeutung für das Zusammenwachsen der Länder Europas zu.

Die freundschaftlichen Kontakte der Jugend führen zu einem besseren gegenseitigen Verstehen und sind damit ein wichtiger Baustein für das europäische Haus.



 

Nächste deutsch-polnische Schülerbegegnung

findet im September 2012 statt, voraussichtlich in der Woche vom 24. September bis 29. September 2012.

Dann haben wieder unsere Mittelschüler ab Klasse 7 die Gelegenheit nach Polen zu fahren.

Bei Interesse bitte spätestens Anfang Juni 2012 bei der Schulleitung oder beim Klassenlehrer melden