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Schüleraustausch 2009

Die Schülergruppe vor dem Rathaus in Pfeffenhausen

Die Schülergruppe vor dem Rathaus in Pfeffenhausen

Freundschaften wurden vertieft

Nach dem Besuch einer Schülergruppe der Volksschule Pfeffenhausen bei der Partnerschule in Jaworzyna Slaska im Herbst 2008 fand nun der Gegenbesuch in Pfeffenhausen statt.

Die 18 jungen Leute aus Polen wurden von Konrektor Josef Strzelecki und Lehrerin Ela Krzaczek begleitet.

Rektor Dürrmeier empfing die Gäste in der Schule und stellte kurz das Programm der Woche vor. Er dankte vor allem den Gasteltern, ohne die ein solcher Austausch nicht möglich wäre.

Am Dienstag traf man sich zunächst in der Schule und spazierte dann zum Rathaus, wo man im Sitzungssaal von Bürgermeister Karl Scharf empfangen wurde. Dieser zeigte sich sehr erfreut darüber, dass der Schüleraustausch in eine neue Runde gehe. Danach stellte er den Gästen den Markt Pfeffenhausen vor und berichtete über die Aufgaben des Gemeinderates und der Marktverwaltung.

Nach wenigen Schritten war man in der Pfarrkirche St. Martin, wo bereits Pfarrer Wolfgang Stowasser auf die Besucher wartete. Er erklärte die Geschichte der Kirche und die Innenausstattung.

In der Schule schloss sich ein Rundgang durch das Haus an. Rektor Dürrmeier stellte die Klassenzimmer und Fachräume vor und musste dabei viele Fragen beantworten.

Nach der Mittagspause starteten Rektor Dürrmeier und Konrektorin Lechner zusammen mit den polnischen Gästen und den Gastschwestern und –brüdern aus Pfeffenhausen nach Landshut.

Die Stadtführung begann im Rathaus wo zunächst am Stadtmodell die Geschichte von Landshut erklärt wurde.

Im Rathausprunksaal berichtete der Stadtführer über die Landshuter Hochzeit. 1475 hatte der Landshuter Herzog Georg die polnische Königstochter Hedwig geheiratet. Dieses Ereignis werde nun alle vier Jahre nachgespielt. An Hand der Bilder im Prunksaal wurde er Ablauf der Hochzeit erklärt.

Das nächste Ziel war die Martinskirche. Nach der Stadtführung hatten die jungen Leute die Möglichkeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Am Mittwoch stand ein Tagesausflug auf dem Programm. Begleitet wurde die Gruppe dabei von den Lehrerinnen Reiz und Frohnholzer.

Die erste Station war das Kloster Weltenburg. Nach einer kurzen Besichtigung fuhr man mit dem Schiff durch den Donaudurchbruch nach Kelheim. Auch der Befreiungshalle wurde ein Besuch abgestattet.

Die nächste Station war Riedenburg. Ein Höhepunkt des Tages waren für die Kinder die Fahrten auf der Sommerrodelbahn. Die Burg Prunn wurde bei einer Führung vorgestellt.

Als Überraschung besuchte man schließlich noch die Hammerschmiede in Hexenagger. Für alle Kinder wurde nach einer Führung und Erklärung durch Herrn Huber ein Nagel geschmiedet.

Am Donnerstag fuhr man in Begleitung von Lehrerin Dasch und Konrektor i.R. Heß nach Regensburg. Bei der Stadtführung regnete es leider ziemlich heftig. Die Kinder waren aber trotzdem begeistert von der Stadt. Nach einem weiteren gemeinsamen Rundgang durch die Stadt hatten die jungen Leute die Gelegenheit zu einem ausgedehnten Einkaufsbummel.

Am Freitag fand in der Schule ein Abschlussgespräch zum Schüleraustausch statt. Danach traf man sich in der Turnhalle zu einem kleinen sportlichen Wettkampf.

Nach der Pause wurde unter Anleitung von Lehrer Fleck ein Kunstprojekt durchgeführt. Den Nachmittag verbrachten die jungen Leute aus Polen bei ihren Gastfamilien.

Am Abend traf man sich in der Schule zur Abschlussparty. Nach einem gemeinsamen Essen dankte Partnerschaftsbeauftragter Max Popp noch einmal den Gasteltern. Er sprach die Hoffnung aus, dass den Schülerinnen und Schülern aus Jaworzyna Slaska der Aufenthalt in Pfeffenhausen gefallen habe.

Konrektor Josef Strzelecki bedankte sich für die Einladung und für die sehr gute Organisation des Schüleraustausches. Er lud im Namen des Gimnazjums Nr. 1 zum Gegenbesuch im Frühjahr 2010 ein.

Bei der Verabschiedung am Samstag gab es wieder viele Tränen. Es fiel den jungen Leuten sehr schwer, sich nach dieser Woche wieder zu trennen. Man versprach sich, weiterhin in Kontakt zu bleiben.