» GMS Pfeffenhausen Root. » Notizen.

Notizen

Termine

  • 21.05.12Jugendverkehrsschule Rottenburg (4a/b)
  • 21.05.12Probeunterricht an Gym, RS
  • 21.05.12Quali 2012 Die praktisch-mündlichen Prüfungen finden in der Woche 22.05.2012
  • 21.05.124a/4b Jugendverkehrsschule in Rottenburg
  • 21.05.12Probeunterricht an RS/Gym
 

Vorlesetag in der Grund- und Mittelschule

21.11.11
 

*Weltmeister, Olchis und wahre Freundschaft*

Grund- und Mittelschüler bekamen am Vorlesetag spannende Geschichten zu hören. Von Bettina Schwarz Pfeffenhausen. "Is' er des?" Ein Blick zu seinem nickenden Nebenmann bestätigte die Annahme des Grundschülers, ...

Bildquelle: Landshuter Zeitung, Rottenburger Anzeiger

als Wolfgang Stark am Freitag die Aula der Grund- und Mittelschule betrat.

Gemeinsam mit einigen anderen bekannten Gesichtern aus der Umgebung las der FIFA-Schiedsrichter am bundesweiten Vorlesetag den Kindern vor.

Mit dem Lied "Heid is a Dog, der mi gfreit" begrüßten die Schüler ihre Ehrengäste. Neben Wolfgang Stark lasen Obersüßbachs Bürgermeister Alfons Satzl, Rita Stöckl von der Marktverwaltung, die Gemeinderätin Ruth Müller und die beiden pensionierten Lehrer Irmgard Cimander und Max Popp. "

Heute ist auch ein Tag, der mich freut", erklärte Schulleiterin Gabriele Lechner.

Vorlesen sei sowohl für den Vorleser als auch die Zuhörer eine wunderbare Sache. Durch das Lesen lernt man mitzufühlen, Fremdes zu verstehen und kann so dem Alltag entfliehen. "Es gehört einfach dazu", waren sich alle einig.

Anschließend durften die Kinder ihren Vorlesern einige Fragen stellen. Die Schüler erfuhren, dass die Lesepaten nicht nur heute vorlesen, sondern auch ihren eigenen Kindern und Enkeln vorlesen. Außerdem erzählten sie von ihren Lieblingsbüchern von früher wie "Die kleine Hexe" oder "Hanni und Nanni". Nach einem Gedicht von drei Viertklässlern und dem Lied "Alle Kinder lernen lesen" gingen die Klassen mit ihren Paten in die Klassenzimmer.

*Hilfsbereite Schüler*

Wolfgang Stark begann nicht sofort mit dem Lesen. "Als ich gekommen bin, war ich überrascht, denn jeder Schüler hat entweder ,Grüß Gott' oder ,Guten Morgen' gesagt und mir sofort geholfen, das Lehrerzimmer zu finden", erzählte der Schiedsrichter begeistert. Anschließend las er der 4b und der sechsten Klasse aus dem Buch "Die 84. Minute" von Horst Eckel, dem jüngsten deutschen Spieler bei der Fußballweltmeisterschaft 1954, vor. Der Nationalspieler beschreibt die Stimmung während des Endspiels und was nach dem Siegtreffer zum 3:2 in der 84. Minute geschehen ist.

Zur gleichen Zeit las in der fünften Klasse Alfons Satzl aus dem Buch "Ronja Räubertochter" von Astrid Lindgren. Viel zu lachen gab es bei der 3a, die von Max Popp Erhard Dietls "Die Olchis fliegen in die Schule" vorgelesen bekamen. "Eine Woche voller Samstage" von Paul Maar brachte Irmgard Cimander den beiden zweiten Klassen mit. Zauberhaft wurde es in der 3b, die bei Otfried Preußlers "Krabat", gelesen von Rita Stöckl, die Ohren spitzten. Von Déjà-vus berichtete Ruth Müller, die der 4a aus dem Buch "Der 7. Sonntag im August" von Sabine Ludwig vorlas.

*David, Ronaldo oder Messi?*

Nach dem Vorlesen zeigte Stark den Schülern noch Bilder aus dem Buch, auf denen Horst Eckel als 22-Jähriger beim WM-Endspiel und heute zu sehen ist. "Der is' aber oid wor'n", meinte einer der Schüler. "Stellt euch mal den Özil oder den Götze in solchen Trikots vor", brachte der Schiedsrichter seine Zuhörer zum Lachen.

Dann musste er sich den vielen neugierigen und schwierigen Fragen der Kinder stellen. "Wen finden Sie besser: David, Ronaldo oder Messi?", "Was war dein schönstes Spiel?", "Wo waren Sie schon überall?" oder "Wie viele Spiele haben Sie schon gepfiffen?" brachten Stark ziemlich ins Grübeln. Bei der Frage "Was hat der Castro bei seinem Ausraster gegen Gladbach eigentlich genau gesagt?" hielt sich der Ergoldinger dezent zurück.

Vom Schiedsrichter und dem Vorlesetag waren die Schüler allesamt begeistert. Den Sechstklässlern Lisa, Marcel, Lisa und Markus gefiel die Vorlesung sehr gut, aber "vor allem die Autogramme", die Stark danach verteilte, freuten die Schüler.

Die beiden Mädchen waren sich einig, dass der Schiedsrichter das richtige Buch ausgewählt habe und es nicht nur was für Buben sei. Auch Sophia und Laura fanden Wolfgang Stark "super", ebenso wie das Buch. Selber lesen die beiden beispielsweise ihren Geschwistern vor, aber wenn Wolfgang Stark kommt, genießen sie natürlich auch das Zuhören.